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Wie häufig im Sommerurlaub, haben wir uns auch diesmal für eine Kombination – eine Woche Schiff und eine Woche Hotel entschieden.

Gebucht haben wir diesmal als Pauschalreise mit Schauinsland. Das erschien uns einfacher als alle Transfers usw. selbst organisieren zu müssen.

Vorab schon einmal: das wird uns nicht nochmal passieren – und das steht schon am Tag eins fest.

Wir haben vor einer Weile diese Kombination gebucht. Ich erhielt daraufhin am Montag nach der Buchung einen Anruf von Schauinsland mit dem Hinweis, dass die Flüge ab Köln so nicht sinnvoll seien und wir ab Düsseldorf fliegen müssten. Wir haben somit den schon gebuchten Parkplatz in Köln wieder storniert und passend zu den Flügen ab Düsseldorf einen Parkplatz gebucht.

Wenige Tage später fiel uns bei der weiteren Reiseplanung und genauem lesen der Buchungsbestätigung aber auf, dass das so gar nicht funktionieren würde. Mit dem deutlich späteren Flug ab Düsseldorf wären wir nämlich durch die Zeitumstellung zu Korfu im Sommer – dort ist es eine Stunde später – nicht rechtzeitig zum Checkin angekommen.

Einige Gespräche später war uns dann klar, woher dieses Chaos kam: die Pauschalreise gibt es zum gleichen Zeitpunkt zwei mal: einmal zuerst Hotel und dann Schiff und ein weiteres Mal genau umgekehrt. Man war – warum auch immer – davon ausgegangen, dass wir zuerst Hotel und dann Schiff gebucht hätten. Bei dem frühen Rückflug hätte das nicht funktioniert, da wir dann noch nicht vom Schiff runter gekommen wären.

Wie auch immer. Wir haben mit einigem hin und her und abendlichen Telefonaten die Flüge wieder auf die ursprünglich geplante Konstellation zurück gebucht bekommen.

Und nun zum Urlaub: zum Urlaub hin häufen sich ja meist auch auf der Arbeit noch so die ein oder anderen Themen an. Das war auch diesmal so. Unser Glück war, wir hatten bereits ein Wochenende vorher zumindest soweit alles zurechtgelegt, dass nur noch alles in die Koffer und die Koffer ins Auto mussten 😅

Freitagabend somit noch eine kurze Urlaubsübergabe der Wohnung, was gegessen, Koffer zu und ins Auto. Gegen 23:30 Uhr ins Bett und schon auf den Wecker um 01:15 Uhr gefreut 😱

01:45 Uhr – total „verschallert“ die Restarbeiten erledigt und versucht den Körper mit ausreichend Koffein auf Touren zu bringen ab ins Auto und nach Köln zum P3.

Einmal zu Fuß bis zum Terminal und einmal durch den kompletten Flughafen zum Self Checkin von Eurowings. Die Technik hat dort wieder mal für den ein oder anderen Engpass gesorgt, dafür war aber die Sicherheitskontrolle eine Wohltat!

Für alle, die es noch nicht wissen: zumindest am Flughafen CGN sind bis zu 2l Flüssigkeiten im Handgepäck erlaubt. Genau nichts muss ausgepackt werden. Kein Laptop, keine Flüssigkeiten,… einfach entspannt! Hinzu kommt noch, dass man an den Gates kostenlos Wasser Zapfen kann! Also einfach wie wir Flaschen mitnehmen, auf dem Weg austrinken und am Gate wieder befüllen!

Angekommen auf Korfu erstmal warten am Kofferband. Koffer sind ohne deutliche zusätzliche Beschädigungen angekommen. Also raus aus dem Flughafen und den Schalter von Schauinsland aufsuchen. Bus J11. Prima bisher.

Gepäck in den Bus – bis auf meinen Rucksack den ich so gut wie nie zurücklasse.

Im Bus keine Klima, keine Lüftung. Kaum auszuhalten. Nach etwa 5 min hat der Busfahrer den Bus gestartet und zumindest die Lüftung funktionierte. Klimaanlage hat der Bus vermutlich nicht gehabt. Wir haben noch eine ganze Weile in dem Bus verbracht, da noch auf Passagiere eines zweiten Flugs gewartet wurde. Äußerst ärgerlich, wenn sowas nicht kommuniziert wird. In dem Fall hätten wir zumindest draußen eine Runde gehen können. Egal. Nach einer guten Stunde im Bus fuhren wir los zum Hafen. Übrigens gerade mal 15 min entfernt. Dort standen wir dann erstmal in einer Schlange von Bussen. Ich denke gute 30 min. bis wir aussteigen konnten.

Hier wird es interessant: Gepäck haben wir nämlich nicht wieder bekommen. Der Busfahrer weigerte sind und verwies darauf, dass das Gepäck Bus für Bus an einer Gepäckentladung direkt zum Schiff geht.

Zwei Dinge sind an der Stelle echt ungeschickt:

1. Wir haben den Handgepäckkoffer mit in den Gepäckraum gegeben aber an diesem befindet sind kein Label fürs Schiff. Somit kann der Koffer keiner Kabine zugeordnet werden.

2. Im Bus sitzen noch etliche weitere Passagiere, die noch über die komplette Insel zu ihren Hotels gefahren werden.

Um es kurz zu machen: nach mehreren vergeblichen Versuchen den Busfahrer davon zu überzeugen uns unser Gepäck auszuhändigen – oder zumindest den Handgepäckkoffer – standen wir gute 1,5 Stunden rum und haben gewartet, bis das Gepäck endlich aus unserem Bus entnommen wurde. Das passiert natürlich so, dass man dort nicht wirklich eingreifen kann. Natürlich schaut auch keiner ob Label für die Zuordnung zu den Kabinen an den Gepäckstücken sind.

Wie das den weiteren Gästen im Bus gefallen hat – da möchte ich an der Stelle gar nicht drüber nachdenken. Die hätten sich sicherlich gewünscht lieber 70€ für ein Taxi zum Hotel gezahlt zu haben. Da uns der gleiche Transfer vermutlich auch noch blüht, überlegen wir schon, wie uns das erspart bleibt…

Wir haben dann also noch Kontakt zu den Gepäckentladern aufgenommen und darauf hingewiesen, dass am Handgepäckstück kein Label ist, dort Wertsachen und gekühlte Medikamente drin sind. Nichts was am Ende wirklich schlimm gewesen wäre aber eben ein zu kühlendes Migränemedikament.

Nachdem wir dann endlich den Koffer hatten, konnten wir durch die Kontrollen und den Check-in aufs Schiff. Das funktionierte wie immer sehr gut und schnell!

Unsere Kabine war gegen 11:30 Uhr noch nicht fertig also haben wir uns gemütlich auf Deck 5 gesetzt. Gegen 12:15 Uhr habe ich nochmal nachgeschaut und die Kabine war tatsächlich schon bezugsfertig!

Ab in die Kabine, Handgepäck schon mal ausgepackt und schon kamen die Koffer. Nachdem alles verräumt war, haben wir im Brauhaus eine Currywurst gegessen und dann erstmal Schlaf nachgeholt. Das war dringend überfällig nach der nicht vorhandenen Nacht.

Zum Abend waren wir im Buffet Restaurant weite Welt und haben uns danach vom Balkon das Ablegen angeschaut.

Im Anschluss haben wir noch kurz eine Runde über das Pooldeck gedreht. Da war richtig was los: